Sozial- und Diakoniestation Langenhorn (SDL)
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Palliative Care.

Wir sind Teil der Versorgungsgemeinschaft Palliative Care Team Hamburger Norden und gehören zu dem hamburgweiten verbandsübergreifenden Zusammenschluss von anerkannten palliativen Fachpflegediensten, die in verbindlichen Netzwerken mit niedergelassenen Palliativmedizinern und ehrenamtlichen ambulanten Hospizdiensten zusammenarbeiten.

Die tragenden Säulen des Palliativ Stützpunkt Hamburger Norden sind in Langenhorn, Poppen-, Fuhls-, Hummels-, Wellingsbüttel, Rahlstedt, Sasel, Bergstedt, Duvenstedt, Lemsahl-Mellingstedt, Volksdorf und Wohldorf-Ohlstedt Herr Dr. Stephan Merten (Innere Medizin-Palliativmedizin-Hausarzt) , Frau Dr. med. Marianne Claus (Innere Medizin/Palliativmedizin), Frau Dr. Maria Hummes (Allgemeinmedizin/Palliativmedizin / Psychotherapie), die Sozial- und Diakoniestation Langenhorn, das Diakoniezentrum Rahlstedt GmbH sowie die ehrenamtlichen HospizhelferInnen (Malteser Hospizzentrum Bruder Gerhard).

Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) dient dem Ziel, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung schwerstkranker Menschen zu erhalten, zu fördern und zu verbessern und ihnen ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen.

Über das Fachthema „Hospizarbeit und Palliativcare“ informiert außerdem das Portal Zuhause sterben.

Weitere Informationen: Die Leistung kann auch ambulant begleitend in einer stationären Pflegeeinrichtung erbracht werden. Im Vordergrund steht anstelle eines kurativen Ansatzes die medizinisch-pflegerische Zielsetzung, Symptome und Leiden einzelfallgerecht zu lindern. Die SAPV ergänzt das bestehende Versorgungsangebot, insbesondere das der Vertragsärzte, Krankenhäuser und Pflegedienste. Sie kann als alleinige Beratungsleistung, additiv unterstützende Teilversorgung oder vollständige Patientenbetreuung erbracht werden. (Zusammenfassung nach § 37b SGB V) Den Rechtsanspruch haben die betroffenen Menschen. „Zu Hause sterben“ ist eine Kassenpflichtleistung, die im Rahmen einer ärztlichen Verordnung angeboten wird.

Schon immer versorgten wir Menschen in deren schwierigen Lebenssituation. Bisher gelang uns dies aber bisher nur im Rahmen von Spenden und unter Mithilfe von ehrenamtlicher Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und den ehrenamtlichen Hospizhelfern. Der Gesetzgeber hat nun den elementarsten Ansprüchen an ein humanes Sterben mit diesem Gesetz entsprochen. Dies ist die ausdrucksstarke Antwort gegen die Bewegung der Sterbehilfe.

Die Spezialisierte Ambulante Palliativ Versorgung (SAPV) richtet sich an schwerstkranke und sterbende Menschen. Deren Lebensqualität und Selbstbestimmung soll erhalten, gefördert und verbessert werden. Bis zum Tod soll ihnen ein menschenwürdiges Leben in ihrer vertrauten Umgebung ermöglicht werden. Im Vordergrund steht nicht die Behandlung mit dem Ziel der Heilung, sondern die Linderung der belastenden Symptome. Wir begleiten zuverlässig in kritischen Situationen und vermeiden so überflüssige Notaufnahmen ins Krankenhaus.

Unsere Leistungen:

  • Schmerzmanagement
  • spezialisierte palliative Behandlungspflege, zum Beispiel die Kontrolle von Symptomen wie Erbrechen und Atemnot
  • alle ärztlich delegierten Leistungen, zum Beispiel Portversorgung, ZVK
  • Führung eines individuellen Behandlungsplans
  • vorbeugendes Krisenmanagement
  • 24 Stunden Rufbereitschaft unter Einbeziehung der ärztlichen Vertragspartner
  • 24 Stunden Notfall- und Kriseninterventionsbereitschaft
  • psychosoziale Unterstützung im Umgang mit der schweren Erkrankung in enger Zusammenarbeit mit Seelsorge, Sozialarbeit, Psychologen und ambulanten Hospizdiensten
  • Beratung, Anleitung und Begleitung der Patienten und ihrer Angehörigen zur palliativen Versorgung einschließlich Unterstützung beim Umgang mit Sterben und Tod
  • Koordination der Versorgung unter Einbeziehung weiterer Berufsgruppen und ehrenamtlicher Hospizdienste
  • Beratung der Primärversorger wie Hausärzte, ambulante Pflegedienste

zur Website des PCT HH Norden